Weinberge zwischen Land und Meer

ERDE, SONNE UND MEER

Das Territorium von Codice Citra erstreckt sich über 6.000 Hektar auf einer sehr weiten Gegend, die sich auf fast die ganze Provinz von Chieti, von Norden nach Süden für 80-90 km und 40 km weit von der Küste ins Hinterland ausdehnt. Die Weinreben von Codice Citra wachsen in der Nähe des Majella, des Gran Sasso und der Adria: Eine einmalige Gelegenheit, das Terroir und unterschiedliche aber einzigartige Mikroklimas mit den für die Entwicklung der Weinrebe idealen Temperaturschwankungen zu nutzen. Dank den von den Bergen kommenden Strömungen und der Meeresbrise nehmen die Trauben unterschiedliche chemische und aromatische Charakteristiken an, die aber wesentlich für die Originalität unserer Weine sind. Jede Weinrebe wird von den Bergen geschützt und von den Strömungen und der Sonne gestrichen.

 

Unsere einheimischen rebsorten

MONTEPULCIANO

 

Der Name stammt von der Rebsorte, die seine Traubenmischung charakterisiert, und wurde schon vom Historiker Polybios erwähnt, der schrieb, dass Hannibal seinen Soldaten diesen Wein trinken ließ, um ihre Wunden zu heilen. Später lobte auch der Dichter Ovid die Weinberge des Peligna Tals in seinem Werk „Die Metamorphosen“. Der Wein wurde jedoch erst im 17. Jahrhundert Montepulciano genannt und erst ab diesem Datum gibt es Informationen über seine Herstellung und Vertrieb.

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TREBBIANO

 

Der Name Bombino steht wahrscheinlich für die Form der Trauben, die den offenen Armen eines Kindes ähneln, während der Name Trebbiano auf den Ausdruck „Trebulanum“ zurückgeht, den Plinius der Ältere in seinem Werk „Naturalis Historia“ benutzte. Die Rebsorte stammt ursprünglich aus der Gegend um Caserta und wurde später in die Abruzzen gebracht. Es wird erzählt, dass der Trebbiano der Lieblingswein der Armee des römischen Reichs war und als „Wein der Soldaten“ bezeichnet wurde. Heutzutage ist der Trebbiano d’Abruzzo ein Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung (DOP) und wird in den vier Provinzen der Abruzzen hergestellt.

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PECORINO D’ ABRUZZO

 

Der Name Pecorino stammt von der Transhumanz ab, einem für die Abruzzen typischer Schäferbrauch im Herbst, während der die Schafe diese Art Trauben aßen, die vorzeitig reiften und deswegen sehr süß waren. Die Marken machen den Abruzzen die Entdeckung dieser Rebsorte streitig, und zwar sind es die Regionen, in denen er überwiegend produziert wird. Cato der Censor erwähnte sie schon im 2. Jahrhundert vor Christus als eine der Rebsorten, die während der griechischen Migrationen nach Italien gebracht wurden.

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PASSERINA

 

Passerina ist eine Rebsorte von hoher Resistenz und Produktivität. In der Vergangenheit wurde sie „Schuldenzahler” genannt, weil die Bauern sie aufgrund ihrer hohen Qualität als Garantie gaben, wenn sie Kredit von jemandem erhielten. Sie erbringt köstliche Weine mit einem charakteristischen Geschmack und Aroma.

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COCOCCIOLA

 

Cococciola ist eine einheimische Rebsorte mit einer geringen geographischen Verbreitung. Früher wurde sie ausschließlich mit anderen Weinsorten verschnitten, um ihnen Frische und Säure zu verleihen. Heute wird sie reinsortig gekeltert. Es handelt sich um eine weiße Rebsorte mit mittelgroßen zylindrischen Trauben.

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